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7. Juni 2026
EU-Düngemittel-Aktionsplan 2026: Was Betriebe wissen sollten
Die Europäische Kommission hat am 19. Mai 2026 ihren Düngemittel-Aktionsplan beschlossen. Er reagiert auf eine angespannte Versorgungslage und hohe Preise, soll aber zugleich die europäische Produktion und den effizienteren Nährstoffeinsatz stärk…
15. März 2026
Rapsmarkt und Rapspreise 2026: Daten richtig lesen
Was sagt ein Rapsangebot für die Ernte 2026 tatsächlich aus? Das Gemeinsame Forschungszentrum der EU meldete am 15. Juni 2026 für die Ukraine Rapserträge nahe dem Durchschnitt; wegen ausgeweiteter Flächen wurde die Erzeugung zugleich über dem Vorjah…
14. März 2026
Bücher über Rohstoffmärkte und Agrarhandel: ein Leseführer
Wer Rohstoff- und Agrarmärkte verstehen möchte, braucht unterschiedliche Perspektiven: Marktmechanik, Handelspraxis, Risiko und Entscheidungsverhalten. Diese Leseliste ist kein Ranking und keine Anlageempfehlung, sondern eine Auswahl für verschiede…
15. Februar 2026
Düngemittelmarkt 2026: CBAM, Kosten und Importpflichten
Seit 1. Januar 2026 gilt die endgültige CBAM-Phase auch für Düngemittelimporte. Entscheidend ist nicht eine pauschale „CO₂-Abgabe je Tonne Dünger“, sondern die Kombination aus Zollabwicklung, eingebetteten Emissionen, Zertifikatspreis und den Pflic…
31. Mai 2025
Carbon Farming und regenerative Landwirtschaft: Chancen, Kosten und Regeln
Carbon Farming kann Bodenschutz, Klimawirkung und zusätzliche Erlöse verbinden. Es ist aber kein pauschaler Beleg dafür, dass eine Maßnahme auf jedem Betrieb dieselbe Menge CO₂ bindet oder sich wirtschaftlich rechnet. Entscheidend sind Baseline, Me…
2. Mai 2025
Weizenpreis und Weizenmarkt 2026: Daten richtig einordnen
Ein Weizenpreis ist erst mit Qualitätsstufe, Lieferort, Lieferzeitraum und Einheit aussagekräftig. Der Euronext-Mahlweizenfuture liefert einen transparenten Referenzpreis in Euro je Tonne; der regionale Kassapreis kann wegen Qualität, Fracht, Nachfr…
2. Mai 2025
Rapspreis & Rapsmarkt: Preise richtig einordnen
Der Rapspreis ist keine einzelne Zahl. Je nach Region, Liefertermin, Qualität und Vertragsform können sich Preise deutlich unterscheiden. Für die Orientierung ist der Rapssaat-Future an der Euronext ein wichtiger Referenzpunkt – er ersetzt aber n…
2. Mai 2025
MATIF-Weizen-Futures: Kontrakt, Preis und Risiko erklärt
Der Euronext-Future auf Mahlweizen ist kein allgemeiner „Weizenpreis für Europa“, sondern ein standardisierter, physisch erfüllbarer Kontrakt mit klaren Qualitäts-, Mengen- und Lieferbedingungen. Wer Kursbewegungen einordnet oder Preise absichert, s…
2. Mai 2025
Gerstenpreis und Gerstenmarkt: Futter- und Braugerste einordnen
Für Gerste gibt es keinen einzigen universellen Referenzpreis. Futter- und Braugerste folgen unterschiedlichen Qualitätsanforderungen, Absatzwegen und regionalen Handelsstrukturen. Aktualisiert am 17. September 2026 · Redaktion Agrarmarktpodcast Fut…
2. Mai 2025
EU-Mercosur: Faktencheck zu Handel, Quoten und Standards
Das EU-Mercosur-Abkommen ist seit dem 1. Mai 2026 im Handelsteil vorläufig anwendbar. Für die Landwirtschaft ist entscheidend, zwischen dem Interim Trade Agreement, den noch ausstehenden Schritten beim umfassenden Partnerschaftsabkommen und den k…
2. Mai 2025
Bullen und Bären im Agrarmarkt: Was die Begriffe bedeuten
„Bullen“ und „Bären“ sind Kurzformen für eine Markterwartung. Sie sagen allein noch nicht, ob jemand im physischen Handel Preisrisiko trägt oder an der Börse long beziehungsweise short positioniert ist. Aktualisiert am 17. September 2026 · Redaktion…
2. Mai 2025
Getreidepreise mit Futures absichern: So funktioniert ein Hedge
Eine Futures-Absicherung ersetzt keinen Verkauf der Ware. Sie soll das Preisrisiko eines physischen Geschäfts durch eine entgegengesetzte Börsenposition verringern. Ob das gelingt, hängt vor allem von der Übereinstimmung von Menge, Qualität, Lieferz…
2. Mai 2025
Long oder Short im Agrarhandel: Positionen richtig einordnen
Long und Short bezeichnen eine Marktposition, nicht automatisch die wirtschaftliche Lage eines Betriebs. Wer Ware im Lager hat, eine Lieferverpflichtung eingegangen ist oder einen Future handelt, trägt unterschiedliche Preisrisiken. Erst die Verbind…
18. April 2025
Incoterms® im Agrarhandel: Kosten, Risiko und Lieferung
Incoterms® ordnen in Warenkaufverträgen drei praktische Fragen zu: Wer organisiert welche Schritte, wer trägt welche Kosten und an welchem Punkt geht das Transportrisiko vom Verkäufer auf den Käufer über? Gerade im Agrarhandel ist diese Trennung wic…
18. April 2025
USDA-WASDE-Report: Was er misst und wie man ihn liest
Der WASDE-Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums ist ein monatlicher Ausblick auf Angebot und Verwendung wichtiger Agrarrohstoffe. Er ist marktbewegend, aber keine einzelne „USDA-Zahl“, die den Weizenpreis festlegt. Für die Einordnung zählt, wel…
18. April 2025
Wechselkurse im Agrarhandel: Was Euro und Dollar verändern
Wechselkurse verändern nicht den Nährwert einer Tonne Weizen oder die Größe einer Ernte. Sie verändern aber den Preis, der in einer bestimmten Rechnungswährung sichtbar wird. Im Agrarhandel ist deshalb weniger die Schlagzeile zum Euro-Dollar-Kurs…
13. April 2025
Spekulation an Agrarmärkten: Liquidität, Preisfindung und Grenzen
Spekulation und Absicherung nutzen dieselben Terminmärkte, verfolgen aber unterschiedliche wirtschaftliche Zwecke. Ein Future zeigt nicht an, ob eine einzelne Position „gut“ oder „schädlich“ ist; er verbindet Käufer und Verkäufer zu einem Preis für …
13. April 2025
Bücher über Trading und Rohstoffmärkte: kritisch lesen
Diese zweite Leseliste ergänzt den Agrarhandels-Führer um Entscheidungspsychologie, systematische Handelsansätze und Fallstudien zu Risiko. Sie behandelt keine Strategie als Rezept für Rendite; ihr Nutzen liegt im kritischen Umgang mit Unsicherheit…
13. April 2025
Zölle und Düngemittelmarkt: Was tatsächlich Kosten verändert
Am Düngermarkt treffen Weltmarktpreise, Energie, Fracht, Handelsmaßnahmen und neue CO₂-Regeln zusammen. Wer von „Zöllen auf Dünger“ spricht, sollte klar benennen, welche Maßnahme, welche Ware und welches Herkunftsland gemeint sind.Die praktische Per…
6. April 2025
Wer zahlt Zölle? Rechtliche Zahlung und wirtschaftliche Last
Wenn die USA einen Zoll auf eine Ware erheben, zahlt ihn beim Grenzübertritt zunächst der Importeur of Record an die Zollbehörde. Damit ist aber noch nicht entschieden, wer die ökonomische Last trägt. Je nach Markt können Importeur, ausländischer…